Ursprungsgebiet:
Beheimatet ist der als Schwarmvogel lebende Nymphensittich in den Steppen
Australiens. Seine typische Erscheinung - zartgraues Gefieder, gelb und orange
Flecken an den Kopfseiten und die Kopfhaube - machen ihn unverwechselbar.
Zuchtvarianten:
Die im Fachhandel erhältlichen Tiere stammen ausschließlich aus Nachzuchten.
Zuchtziele sind Farbschläge wie wildfarben, weiß, geperlt.
Haltung:
Nymphensittiche beanspruchen einen Käfig, der nicht unter 70x40x50cm sein
sollte. Um der Natur des Vogels zu entsprechen, ist jedoch von einer Einzelhaltung
abzusehen und damit eigentlich ein größerer Käfig erforderlich. Sitzstangen oder
Kletteräste sind so einzubringen, dass die Kopfhaube nicht die Käfiggitter berührt,
um Zwangshaltungen des Kopfes und Beschädigungen der Haube auszuschließen.
Zur Ausstattung gehören weiterhin Futter- und Wassernapf, eine Badestelle
(Badehaus entsprechender Größe), Kalkstein, Spielzeug und Vogelsand. Der
Vogelsand wird als bodenbedeckende Schicht in den Käfig eingebracht. Neben der
Funktion des Bindens des Kotes erfüllt der mit Mineralien versetzte Sand eine
lebensnotwendige Verdauungsfunktion. Die Plätze für Futter- und Wassernapf sind
in der Regel mit der Käfigkonstruktion vorgegeben. Die restlichen Einbauten sollten
jeweils so platziert sein, dass weder Futter, Wasser oder tiefer liegende
Sitzstangen verschmutzt werden. Ihr Gefieder halten die Tiere selbst sauber, im
Paar gegenseitig.
Hinsichtlich der Sitzstangenstärke wird auf die Artikel zu Wellensittich und
Kanarienvogel verwiesen.
Standort:
Für die Aufstellung des Käfigs gilt, was bereits bei Wellensittichen und
Kanarienvögeln geschrieben wurde, also heller, sonniger Standort jedoch kein
grelles Sonnenlicht. Zugluft ist unbedingt zu vermeiden. Auch Plätze auf oder in der
unmittelbaren Umgebung von Heizkörpern sind ungünstig. Hinsichtlich der
Aufstellungshöhe gilt wieder Käfigunterkante etwa in Kinnhöhe.
Ernährung:
Der Fachhandel bietet fertige Futtermischungen an, die aus hochwertigen
Einzelkomponenten gemischt wurden und ein vollwertiges Hauptfutter für die Vögel
darstellen. Kolbenhirse ist eine sinnvolle Ergänzung. Mineralien kann der Vogel im
Vogelsand finden. Reines Naturfutter ist vitaminarm. Vitaminhaltiges Futter gleicht
dieses Defizit aus. Zusätzlich können Vitamintropfen über das Trinkwasser
zugegeben werden.
Im Falle eines Falles:
Obwohl alles richtig gemacht wurde geht die Natur manchmal eigene Wege und
lässt den Schnabel oder die Krallen schneller wachsen als der Vogel diese abwetzt.
Versuchen Sie sich in diesen Fällen lieber nicht als Kosmetiker. Überlassen Sie es
geschultem Personal.
67) Nymphensittiche stammen aus
a) Afrika
b) Asien
c) Australien
68) Nymphensittiche
a) sind Einzelgänger
b) leben als Paare
c) sind Schwarmvögel
69) Nymphensittiche können
a) Klettern
b) Fliegen
c) Schwimmen
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