Die lebendgebärenden Fische, auch lebendgebärende Zahnkarpfen genannt, sind
Süßwasserfische. Dazu gehören: Guppys, Platys, Mollys, Helleries
(Schwertträger). Sie sind friedliche und im Futter wenig wählerische Fische. Die
meisten Vertreter sind Schwarmfische. Der Guppy ist einer der ältesten Vertreter in
Aquarien.
Ihr natürlicher Lebensraum ist der amerikanische Kontinent, Verbreitung finden sie
von den südlichen USA über Mittel- und Südamerika bis hin nach Nordargentinien
und vereinzelt in Südostasien und den Philippinen. Diese Fische wurden vom
Menschen in verschiedenen Regionen der Welt auch künstlich angesiedelt.
Lebendgebärende kommen in unterschiedlichen Lebensräumen vor. Wenige leben
in Tümpeln, die meisten bevorzugen größere Fließgewässer. Sie fühlen sich bei
mittlerer Wasserhärte und neutralem pH-Wert am wohlsten, tolerieren jedoch auch
abweichende Werte, was auch für die Temperatur gilt (nachts kühl, tagsüber
wärmer).
In natürlichen Gewässern fressen lebendgebärende Zahnkarpfen vorwiegend
Insekten, Insektenlarven (Mückenlarven - rot und weiß) und Pflanzenreste. Sie
wurden zur Bekämpfung der Mücken in Malariagebieten angesiedelt. Fast jedes
Futter wird akzeptiert (anspruchslose Fische). Neben Flockenfutter sollten Sie
regelmäßig Frost- und Lebendfutter mit anbieten.
Die richtige Größe des Aquariums ist wichtig (nicht zu viele Fische in ein
Aquarium). Größere Aquarien sind besser als kleinere (mindestens 60 cm Länge).
Vorteil: - leichtere Reinigung, Störungen sind seltener (Fische jagen sich...),
Wasserwerte verändern sich langsamer, es kann schneller eingegriffen werden.
Nachteil: - größeres Becken - größerer finanzieller Aufwand (Strom, Wasser, Kies,
Pflanzen, Fische).
Lebendgebärende Fische werden häufig als "Anfängerfische" bezeichnet, weil ihre
Ansprüche an Haltung und Fütterung nicht kompliziert sind.
Geschlechtsbestimmung: weibliche Exemplare haben die Afterflosse wie ein
Dreieck, männliche spitz. Bei den meisten lebendgebärenden Fischen hält man
einen Mann und mehrere Weibchen (mindestens 2). Geschlechtsreif sind sie
schon nach wenigen Wochen.
Wie der Name schon besagt - alle Arten bringen lebende Junge zur Welt. Die
Befruchtung erfolgt im Körper des Weibchens. Die Tragezeit beträgt 4-5 Wochen.
40) Wie kommen die Jungen zur Welt?
a) in Eiern
b) als Quappen
c) als fertiger Fisch
41) Wer gehört zu den Lebendgebärenden?
a) Guppy
b) Schwertträger
c) Koi
42) Was fressen Lebendgebärende?
a) Pflanzenreste
b) Insektenlarven
c) Kieselsteinchen
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