Terrarien erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, wobei das Reptilienheim mit viel
Fantasie ein Schmuckstück für den ganzen Raum darstellen kann.
Dabei muss man die natürlichen Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen. An
erster Stelle steht: je größer desto besser. Die Ansprüche, die ein Tier an sein
Heim stellt, entsprechen dem natürlichen Umfeld. Dazu sollte sich im Vorfeld jeder
frischgebackene Terrarienbesitzer im Klaren sein, ob er ein Feuchtbiotop oder eine
Miniaturwüste erschaffen will und kann.
Bei Savannenterrarien schränkt sich die Frage der Bepflanzung stark ein, Kakteen
und Agaven würden dieses Klima zwar ebenfalls bevorzugen, jedoch sind
Verletzungen durch Stacheln oder Dornen und Vergiftungen durch die Milch der
Pflanzen nicht auszuschließen. Für diese Terrarien eignen sich so genannte
Sukkulenten, diese Pflanzen sind sehr gut an die Temperatur und Trockenheit
angepasst, unschädlich und stellen eine natürliche Umgebung für das Tier dar.
Zu einer artgerechten Unterbringung gehören ebenso Versteckmöglichkeiten.
Hierzu eignen sich kunstvoll zusammengestellte Steinaufbauten,
Wurzelgeflechte oder umgestülpte Blumentöpfe, die auch als Sonnenliegeplatz
oder Klettermöglichkeit dienen können.
Die Begrünung von Dschungelterrarien kann sich um ein Vielfaches artenreicher
gestalten, aber auch hier gilt: Hände weg von giftigen Pflanzen! Geeignet sind:
Orchideen, Bromelien oder Purpurtute als Vertreter der Blühpflanzen aber auch
Bubikopf, Blattfahne, Farne, Immergrün oder Zebrakraut kommen in Frage. Jeder
gute Zoofachmarkt bietet auch künstliche Terrarienpflanzen an. Bei sehr feuchten
Terrarien muss man darauf achten, dass es nicht zu Schimmelbefall an Zweigen
oder in der Einstreu kommt. Die Tiere können schwere Atemwegserkrankungen
bekommen. Meist ist eine falsche Be- und Entlüftung verantwortlich (am
günstigsten ist aufgrund der Thermik unten an der Vorderseite die Belüftung und
hinten oben die Entlüftung (warme Luft steigt nach oben)).
Als Wärme- und Lichtquelle eignen sich Strahler, die sowohl Wärme als auch UV-
Strahlung abgeben. Als zusätzliche Wärmequellen können Heizmatten (gibt es in
versch. Größen und Stärken) Rotlichtlampen, Heizsteine oder Heizspiralen
angeboten werden (je nach Vorlieben und Jahreszeit), da die Umgebungstemperatur
bei Terrarientieren (Amphibien, Reptilien, Spinnen und Insekten) besonders
ausschlaggebend für Aktivität und Wohlbefinden ist. Das UV-Licht unterstützt die
Häutung , das Wachstum und den Knochenbau. Wenn dies vernachlässigt wird,
kommt es zu Stoffwechselerkrankungen. Der Untergrund ist ebenfalls der
natürlichen Umgebung anzupassen. Günstig sind Sand oder Rindenmulch direkt
vom Zoofachhandel, da diese besonders gereinigt und keimfrei sind. Die Säuberung
sollte regelmäßig je nach Verschmutzungsgrad erfolgen; Kot, Urin und
Nahrungsreste werden sofort entfernt.
34) Was gehört in ein Terrarium?
a) Aufwärmplatz
b) Versteckmöglichkeit
c) Wasserfilter
35) Welche Pflanzen sind empfehlenswert?
a) Kaktus
b) Fliegenpilz
c) Bromelie
36) Welcher Untergrund ist denkbar?
a) Asphalt
b) Sand
c) Rindenmulch
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