Vorbereitung
Platzangebot und gewünschter Fischbesatz (Endgröße!) sind
entscheidend. Eine Mindestgrundfläche von 60cm x 30cm sollte eingehalten
werden. Bei der Aquarienform ist rechteckig oder drei-/sechs-/achteckig Ihrer
Fantasie überlassen. Es gibt Nurglas-Aquarien (Scheiben mit Silikon verklebt),
Teilrahmen-Aquarien (oben und unten Alu-Rahmen), Vollrahmen-Aquarien (alle
Kanten mit Rahmen) und Vollglas-Aquarien (gegossen, aber nur für kleine
Wassermengen geeignet). Kugelaquarien sind abzulehnen! Obwohl nicht billig, sind
Unterschränke zu empfehlen, weil sie für das zu tragende Gewicht stabil gebaut
sind.
Ruhige Stellen, weit vom Fenster entfernt, sind zu bevorzugen. Sonnenlicht fördert
das Algenwachstum und gaukelt den Fischen die Seitenfront als "oben" vor, was
zu einer Schrägstellung der Fische führt. Der "Unterbau" muß genau waagerecht
sein. Eine Unterlegmatte vermeidet zusätzlich Spannungen im Glas (Risse
könnten entstehen). Eine Steckdose ist mindestens nötig, idealerweise oberhalb
des Aquariums, damit kein Wasser in die Steckdose laufen kann.
Neue Aquarien müssen gründlich gereinigt werden (Produktionsrückstände
entfernen, Silikonfugen optisch prüfen). Verwenden Sie nur Wasser, keine
Chemikalien. Danach beobachten Sie 2 bis 3 Stunden das gefüllte Aquarium, ob
es dicht ist.
Technik
Die meisten Fische leben bei Wassertemperaturen um die 25°C. In kühlen Räumen
rechnen Sie mit ca. 1,5 Watt Heizleistung pro Liter Wasser, in warmen Räumen
genügt 1 Watt. Bedürfen Ihre Fische einer höheren Wassertemperatur, benötigen
sie eine Leistungsstufe höher. Ihre Wasserpflanzen brauchen Licht für die
Photosynthese. Leuchtstoffröhren oder Quecksilberdampf-Strahler (fertige
Abdeckungen mit Beleuchtung gibt es im Fachhandel) sind geeignet. Ca. 1 Watt
pro 2 Liter Wasser dient als Berechnungsgrundlage. Es gibt Außen- und Innenfilter.
Der Filter reinigt das Wasser mechanisch (Ausscheidungen der Fische, grober
Schmutz) und biologisch (Bakterien bauen Schadstoffe ab).
Inneneinrichtung
Der Bodengrund bietet den Pflanzen Halt und Nährstoffe und den Bakterien
Siedlungsfläche. Bodengrund (feiner Kies oder Fluss-Sand) erhalten Sie als fertige
Mischungen in der Zoofachhandlung. Entnehmen Sie besser nichts aus der Natur,
Sie könnten Krankheiten übertragen. Mit Steinen aus Granit oder Basalt können
Versteckmöglichkeiten geschaffen werden (Einsturzgefahr bei wühlenden
Fischarten beachten!). Holz bitte nur im Zoofachgeschäft erwerben, selbst
gesammeltes verfault im Aquarium. Die unter Licht in den Pflanzen
stattfindende Photosynthese setzt Sauerstoff frei und verbessert so die
Wasserqualität.
Außerdem nehmen Pflanzen wie das Hornkraut oder die Wasserpest Ammonium
und Nitrat auf. Für die Fische bieten Pflanzen auch Versteckmöglichkeiten, womit
Streß reduziert wird. Die Ansprüche der Pflanzen sind sehr verschieden. Wählen
Sie mit ihrem Zoofachhändler die richtigen Arten aus.
25) Was gehört in ein Aquarium?
a) Kies, Thermometer, Filter
b) Pflanzen, Holz
c) Sand aus dem Urlaub
26) Wo stehen Aquarien?
a) im Bücherregal
b) auf dem Fensterbrett
c) auf einem geeigneten Unterschrank
27) Was gehört zur Technik in der Aquaristik?
a) Heizer
b) Filter
c) Waschmaschine
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